Telefon ohne Hype

8 07 2007

Anders als Kollege Hartmann kann mich der Hype um das neue iPhone nicht beeindrucken. Ich bin auf der Suche nach einem robusten Mobiltelefon, das wenig Schnickschnack mitbringt (bin ich altmodisch, weil ich mit meinem Handy nicht fotografieren will?), aber dafür in den Grundfunktionen überzeugt. Das heißt: guter Empfang auch bei schwachem Netz, ordentliche Sprachqualität, lange Akkulaufzeit und vor allem eine Adressdatenbank, in der weit mehr als ein Vorname und die Telefonnummer Platz finden. Und weil ich dicke Daumen habe, dürfen die Tasten auch nicht wirken, als seien sie für anorektische Dreizehnjährige fabriziert worden.

Bisher war ich mit Siemens-Mobiltelefonen zufrieden, wenngleich nicht immer überglücklich. Aber das ist jetzt wohl vorbei. Einige Ausflüge zu Sony Ericsson und Nokia haben mich aufgrund zu weniger Datenbankfelder nie richtig überzeugen können. Ein NEC hatte diesen Mangel nicht, ist aber bei der erstbesten Gelegenheit mit Displayschaden im Elektroschrott gelandet. Muß ich mir jetzt wirklich ein iPhone kaufen, oder weiß jemand aus der werten Leserschaft Rat, was nach Siemens kommt?





Virtuelles Streiten

12 03 2007

“Versuchen Sie nie Konflikte per E-Mail zu lösen. Wir haben in der Vergangenheit viele Beispiele dafür, dass die Situation dann eskaliert und es zu wahren E-Mail-Schlachten, den so genannten Flame-Wars kommt, weil unüberlegt Antworten zurückgepfeffert werden. Hier ist das erste, dass man den persönlichen, direkten Kontakt sucht und zum Telefonhörer greift.”

Dieses Phänomen dürfte jeder kennen, der mindestens eine typische Mailingliste abonniert hat. Allerdings hat man oft die Telefonnummer desjenigen nicht zur Hand, auf den man antworten möchte - erst recht, wenn statt Realnamen Pseudonyme verwendet werden. Was Guido Hertel, Professor für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der Universität Würzburg im FAZ.net ansonsten über Arbeitsprozesse in virtuellen Teams zu berichten hat, dürfte auch auf Blogs übertragbar sein.





Geschenkte Zeit?

1 01 2007

“In New York gilt es mittlerweile als ausgesuchte Höflichkeit, eine Verabredung in letzter Minute platzen zu lassen. Man schenkt dadurch dem Gegenüber etwas Unbezahlbares: freie Zeit”,

schreibt der Wiener Standard in einem Artikel über Zeitorganisation, Palms und neue Belastungen in der Arbeitswelt. Natürlich kann ich nicht über die New Yorker urteilen, mich persönlich möge man mit derlei “Geschenken” allerdings verschonen. Ich freue mich darüber, wenn ein verabredeter Termin auch wirklich eingehalten wird.





Skype 3.0 erschienen

14 12 2006

Soeben ist die Version 3.0 der Telefoniesoftware Skype erschienen. Für Telefonate zwischen Skype-Nutzern wird auch weiterhin kein Geld verlangt, die bisher kostenlosen Telefonate in nordamerikanische Festnetz- und Mobilfunknetze werden aber zum Jahreswechsel wieder kostenpflichtig.

Die auffälligste Neuerung der Skype 3.0-Software ist die Möglichkeit, in großen Gruppen öffentlich miteinander zu sprechen. Diese sogenannten “Skypecasts” entsprechen dem Konzept bisheriger Chaträume - nur daß jetzt nicht mehr getippt werden muß, sondern gesprochen werden kann. Skypecasts kann jeder zu jedem beliebigen Thema eröffnen. Die bisherige Auswahl an Skypecasts ist einen knappen Tag nach dem Beginn des Angebots natürlich noch recht übersichtlich. Falls Interesse besteht, böten Skypecasts eine kostenlose Möglichkeit, die deutsche Blawger-Communiy noch besser zu vernetzen (z.B. durch regelmäßige wöchentliche oder monatliche Gesprächsrunden oder Themenchats).





Gut organisiert - aber wie?

13 12 2006

Jeder, der einen Büroarbeitsplatz hat, stellt sich von Zeit zu Zeit organisatorische Fragen: Wie oft soll man täglich Emails lesen? Wie sieht eine gelungene Projektplanung aus? Welche Zwischenschritte sollen wann erledigt werden, um das große Ziel in der gewünschten Zeit zu erreichen? Was tun gegen ständige Störungen im Büro? Und wie geht man mit dem Gefühl um, den ganzen Tag gearbeitet und doch nicht genug geschafft zu haben?

Der Web Worker Daily hat 11 Tips zum Zeitmanagement parat. Und in loser Folge wird es an dieser Stelle weitere Hinweise zum Thema Selbstorganisation geben. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?





Netzwerken

18 07 2006

Spiegel Online berichtet über Netzwerke. Zwar ist es eine Binsenweisheit, daß persönliche Kontakte gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten notwendig sind, aber man kann das nicht oft genug sagen. Außerdem besitzt jeder Netzwerke, die durch Familie, Schule, Studium, Beruf oder Hobbies entstehen. Diese “natürlichen” Netzwerke kann man ergänzen, indem man gezielt Kontakte über sein übliches Umfeld hinaus knüpft, z.B. durch Vereinsmitgliedschaften oder openBC. Auch Weblogs bilden meines Erachtens Netzwerke. Zwar kennen sich viele Blogger nur virtuell, aber auch hier findet ein Austausch von jedenfalls teilweise relevanten Informationen statt. Ob es sich bei Weblogs um starke Networking-Instrumente oder um die Klowände des Internet handelt, hängt stark von jedem Blogger selbst und der Subkultur ab, in der er sich befindet. Als Blawger fühle ich mich dabei durchaus in guter Gesellschaft.