Und noch ein Jurist mit dem Eee PC

13 04 2008

Nach den Kollegen Vetter, Hartmann und Petronella bin ich seit einer Woche nun auch stolzer Besitzer eines weißen Eee PC von Asus. Für mich ist das der erste Linux-Rechner, und das mitgelieferte Xandros läuft angenehm flott. Wenn man den Easy-Mode abschaltet, findet man eine sehr vertraut wirkende und wunderbar konfigurierbare Oberfläche vor, die auch für Windows-Umsteiger sofort nutzbar ist. Dank der Add-ons “Mini-Thunderbird” und “Mini-Firefox” ist auch auf dem kleinen 7-Zoll-Display angenehmes Mailen und Surfen möglich. Selbst Textverarbeitung und Tabellenkalkulation funktioniert dank des schon vorinstallierten Open-Office-Paketes. Die kleine Tastatur ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig - hier merkt man, daß es sich um eine mobile Lösung für unterwegs und keinen Computer für einen zehnstündigen Arbeitstag handelt.

Anders als Udo Vetter denke ich auch gar nicht daran, Linux durch Windows zu ersetzen. Ganz im Gegenteil: Nachdem ich meine Mails nun endlich per IMAP und nicht mehr mit POP verwalte,  könnte ich eigentlich mal mein Subnotebook von XP auf Ubuntu umstellen…





Work hard, party hard

10 10 2007

Unter all den Vertragsentwürfen, Gerichtsmitteilungen, Versicherungs- und Behördenschreiben, Fachzeitschriften und was sonst noch so über meinen Schreibtisch geht versteckt sich auch die ein oder andere Perle. So werde ich gerade über die “Paragraphenreiter-Party (Jura meets Polo)” (sogar mit ph, wie sich das gehört - aber warum eigentlich nicht “Law meets Polo“?) im Hamburger H1 Club am 12. Oktober informiert.

Dann mal den Kragen stärken und hochklappen? Nein, vielleicht doch nicht. Denn die arbeitende Bevölkerung ist bestimmt nicht die Zielgruppe für derartige Amüsements, und am Samstag geht es früh raus, da ich das komplette Wochenende im schönen Göttingen verbringen werde. Dort sitze ich dann im Tropenzentrum der Universität, was nach Wärme und Dschungel und exotischen Tieren klingt, aber wohl doch nur schnöde Verwaltungsarbeit für das Promovierendennetzwerk THESIS bedeutet. Sind ja auch irgendwie exotische Tiere, diese Doktoranden. Und ein bißchen gefeiert wird am Samstagabend bestimmt auch. Jura meets Vogelspinne, oder so ähnlich.





Unerwartetes Wiedersehen

3 10 2007

Kürzlich Termin vor dem Landgericht Koblenz. Ich kenne in Koblenz genau einen Menschen, nämlich einen ehemaligen Kommilitonen, der dort seit einigen Monaten als Verwaltungsrichter arbeitet. Als ich aus dem Taxi steige, steht eben dieser Richter vor dem Gericht und wundert sich, was ich denn wohl in Koblenz tue. Sehr schöner Zufall, sehr nette Begegnung, davon bitte zukünftig mehr.





Telefon ohne Hype

8 07 2007

Anders als Kollege Hartmann kann mich der Hype um das neue iPhone nicht beeindrucken. Ich bin auf der Suche nach einem robusten Mobiltelefon, das wenig Schnickschnack mitbringt (bin ich altmodisch, weil ich mit meinem Handy nicht fotografieren will?), aber dafür in den Grundfunktionen überzeugt. Das heißt: guter Empfang auch bei schwachem Netz, ordentliche Sprachqualität, lange Akkulaufzeit und vor allem eine Adressdatenbank, in der weit mehr als ein Vorname und die Telefonnummer Platz finden. Und weil ich dicke Daumen habe, dürfen die Tasten auch nicht wirken, als seien sie für anorektische Dreizehnjährige fabriziert worden.

Bisher war ich mit Siemens-Mobiltelefonen zufrieden, wenngleich nicht immer überglücklich. Aber das ist jetzt wohl vorbei. Einige Ausflüge zu Sony Ericsson und Nokia haben mich aufgrund zu weniger Datenbankfelder nie richtig überzeugen können. Ein NEC hatte diesen Mangel nicht, ist aber bei der erstbesten Gelegenheit mit Displayschaden im Elektroschrott gelandet. Muß ich mir jetzt wirklich ein iPhone kaufen, oder weiß jemand aus der werten Leserschaft Rat, was nach Siemens kommt?





Lebenschancen - Lebenswege - Lebensgefahren

10 06 2007

Der gestrige Samstag hat mir wieder einmal vor Augen geführt, wie schnell sich das Leben ändern kann - und wir uns mit ihm:

Am Vormittag habe ich noch ganz in Ruhe Gutachten über Auswahlgespräche für die Vergabe von Stipendien geschrieben. Immer mehr Abiturienten und Studienanfänger bewerben sich angesichts von Gebühren und unsicherer Finanzierung für ein Stipendium. Und für eines der größeren deutschen Begabtenförderungswerke wähle ich seit Jahren bei Vor- und Hauptauswahlen mit aus. In diesem Semester fiel mir dies besonders schwer - sehr viele gute Bewerberinnen und Bewerber, interessante Bewerbungsakten und anregende Gespräche. Wer darf weiter zur zweitägigen Hauptauswahl, für wen endet der Traum vom Studienstipendium? - Lebenschancen.

Am Mittag suche ich mit der besten Freundin von allen in nahen Supermärkten nach Bananenkartons für Bücher, CDs und allerhand Kleinkram, da demnächst ein Umzug von Göttingen in die Nähe von Hamburg ansteht. Zufällig treffe ich eine ehemalige Referendarskollegin, mit der ich mich über das Leben nach dem zweiten Examen unterhalte: Mein neuer Job als Justiziar ist spannend und führt mich zu Kunden, Lieferanten, Seminarveranstaltern und Gerichtsterminen in ganz Deutschland. Dabei ist die Lernkurve recht hoch, denn angestellt bei einem Mittelständler bin ich nicht nur Berater in Rechtsangelegenheiten, sondern zugleich auch Assistent des Vorstands, Personaler und “Mädchen für alles” vom Einkauf bis zur Zulassung -
Lebenswege.

Am Abend dann ein Anruf der Familie: Ein lieber Verwandter der besten Freundin von allen hatte in unserer Nähe einen schweren Unfall, bei dem er vier Meter in die Tiefe gestürzt ist. Wir fahren sofort ins Uniklinikum und sind froh, ihn recht bald auf der Notaufnahme zu sehen: zwar schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, bei Bewußtsein und ohne Lähmungserscheinungen. Darüber informieren wir die näheren Angehörigen, die sich, noch auf der Autobahn in unsere Stadt eilend, größte Sorgen machen. Den Abend verbringen wir auf der Intensivstation, emotional schwankend zwischen dem Glück, daß der Verwandte überlebt hat, und dem Bangen, wie die Operationen der nächsten Tage verlaufen werden - Lebensgefahren.

Gegen elf Uhr in der Nacht laufen wir auf dem Weg zu unserem Parkplatz an meinem alten Studentenwohnheim vorbei. Dort wird das jährliche Sommerfest gefeiert, mit Bratwurst, Bier und viel Musik. Vor Jahren habe ich dort selbst Würstchen gegrillt, hinter der Theke gestanden und das eingenommene Geld gezählt. Gute Freunde, die sich gerade in Paris die Ehe versprochen haben, lernten sich vor Jahren auf diesem Fest kennen. Die beste Freundin von allen und ich beschließen, hier schnell ein verspätetes Abendbrot in Form eines Würstchens einzunehmen, um dann möglichst schnell nach Hause zu fahren. Doch schon bald sind wir umringt von ehemaligen Mitbewohnern und Freunden, sprechen über die Ausbildung und Jobs und Kinder und dieses so unglaubliche Leben, von dem wir nie wissen, was es uns morgen bringen wird.





Mal wieder ein Lebenszeichen

22 05 2007

Wie dem Bloggerkollegen Tetzlaff vom Sartorienfelder geht es auch mir gerade: sehr viel zu tun und kaum Zeit zum Bloggen. Dabei gäbe es einiges mitzuteilen. Zum Beispiel, daß ich gerade den ersten Job als Volljurist in einem mittelständischen Pharmaunternehmen vor den Toren Hamburgs angenommen habe, wo ich mich gerade fleißig einarbeite. Daß ich dort gerade eine Wohnung suche. Und mir mein erstes Auto gekauft habe (oder besser: habe kaufen lassen, aber das ist eine lange Geschichte). Und und und…

Demnächst an dieser Stelle also mehr aus dem etwas höheren Norden als bisher, und wahrscheinlich hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen. Oder mal zwischendurch aus dem Zug. Denn endlich habe ich es geschafft, mir eine mobile Internetflat zuzulegen. Insgesamt also doch ganz gute Aussichten für dieses Blog.





Mit Gefühl, schubidu…

9 05 2007

Schon um 18 Uhr singen die studentischen Nachbarn, den Grill umlagernd, laut zum CD-Spieler mit. Heute schütte ich mich zu erklingt es aus etwa einem Dutzend Kehlen. Wehmütig denke ich an meine Studentenzeit zurück und blende dabei die unangenehmen Erinnerungen (wie z.B. an durchwachte Nächte vor der Abgabe von Hausarbeiten) einfach aus. Auch wir waren jung, fröhlich und unbeschwert.

Dagegen sitze ich jetzt an zwei Vorträgen, die ich nächste Woche in Bremerhaven und Aachen halten werde. Statt Thesenpapieren für die Kommilitonen gibt es heutzutage Powerpoint-Präsentationen im corporate design.

Die Naturwissenschaftler vom AWI akzeptieren nicht einmal mehr einen deutschsprachigen Vortrag, sondern wünschen sich eine Darstellung in englischer Sprache. Wie gut, daß ich erst kürzlich in Washington ein bißchen üben konnte. Und wenn ich meine Aussprache mit der jener französischen EU-Kommissionsbeamtin vergleiche, die am Montag im Forum Hochschulbildung anläßlich der Auftaktveranstaltung zum Europäischen Bildungsprogramm in Berlin sprach, muß ich mich wahrlich nicht schämen. Die Nachbarn nebenan übrigens auch nicht. Die singen nämlich gerade ganz passabel den Refrain von Relight My Fire mit. Und das paßt schließlich gut zum studentischen Grillfest.





Unbezahlbar

11 04 2007

Ein weißes Hemd, XXL - 49,- €

Eine rote Seidenkrawatte - 24,- €

Ein Becher Kaffee to go am Göttinger Bahnhof - 1,10 €

Sich auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch im Zug den halben Becher Kaffee über die Klamotten gießen, an einem Umsteigebahnhof im Schweinsgalopp eine neue Krawatte kaufen, die Sache mit Humor und als Aufhänger für das Interview nehmen, das dann (trotz der Kaffeeflecken) sehr nett und zugleich recht konstruktiv verläuft - unbezahlbar!





Bewerbungsmarathon

27 03 2007

In diesem Blog ist es seit dem Examen etwas stiller geworden als sonst. Das hängt allerdings nicht damit zusammen, daß in meinem Leben so wenig passieren würde - ganz das Gegenteil ist der Fall. In der laufenden Bewerbungsphase nutze ich die Gelegenheit, Unternehmen und Kanzleien in ganz Deutschland kennenzulernen, und es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Akteure auf dem Gesundheits- und Gesundheitsberatungsmarkt diesen einschätzen und sich auf den hochgradig regulierten Wettbewerb einlassen. Interessant ist auch, daß ich manchmal mit hunderten von anderen Bewerbern auf eine ausgeschriebene Stelle konkurriere, in anderen Fällen dagegen Unternehmen gezielt an mich herantreten und mich kennenlernen wollen.

Ebenso auffällig und für mich durchaus unerwartet ist, daß dem ersten Gespräch (mit der Personalabteilung, der Geschäftsführung oder den Partnern der Kanzlei) zumeist weitere folgen. Bisher war ich davon ausgegangen, daß für die Einstellung von Berufseinsteigern ein einziges Bewerbungsgespräch den Standard darstellen würde. Offensichtlich wird aber auch bei Absolventen inzwischen sehr genau geschaut, wen man sich ins Unternehmen holt und ob der- bzw. diejenige ins Team paßt. Generell sollte man den “Nasenfaktor” nicht unterschätzen, denn was nützen die schönsten Qualifikationen, wenn es ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Geschäft und der täglichen Zusammenarbeit gibt?





W-W-Warten

15 03 2007

Die beste Freundin von allen will mich heute abend in der Stadt treffen, in der sie wochentags arbeitet. Ich habe zugesagt, bin mit der Bahn angereist und saß zum vereinbarten Treffpunkt in der vereinbarten Kneipe. Das war vor dreieinhalb Stunden. Ausgerechnet heute dauert die Arbeit länger, jeweils im halbstündigen Abstand “nur noch zehn Minuten”.

Glücklicherweise gibt es hier WLAN.





OpenOffice mit Macken

1 03 2007

Schon vor einiger Zeit habe ich (außer WinXP) sämtliche Microsoft-Produkte von meinem Rechner verbannt und bin auf Firefox, Thunderbird und OpenOffice umgestiegen. Einige Funktionen der freien Software sind besser, andere deutlich schlechter als beim Marktführer. Leider stürzt nicht nur Microsoft-Software, sondern auch das hochgelobte OpenOffice ab und an mal ab - wie ich gerade leidvoll erfahren mußte, auch auf einem frisch installierten System. Auf dem ich blöderweise vergessen habe, die automatische Speicherung zu aktivieren (die ich als vorgegeben erwartet hätte). Nimmt man dann noch die etwas schwierigere Bedienung des OpenOffice hinzu, ärgere ich mich inzwischen fast über den Wechsel. Aber jetzt geht es erstmal weiter. Bis zum Vortrag habe ich ja noch ein paar Stunden.





Bestanden

23 02 2007

Nach 26 Monaten Referendariat bin ich gestern zusammen mit einer Kollegin und drei Kollegen ins Leben entlassen worden. Volljurist, Rechtsassessor, Ass. iur. - an diese Bezeichnungen muß ich mich erstmal gewöhnen.

Die Prüfung selbst hatte ein recht ordentliches Niveau (was für die spätere Punktevergabe aber offensichtlich nicht so schlecht war), mit deren Inhalten ich allerdings nicht gerechnet habe. Nach dem Aktenvortrag (ohne “Leiche”, aber mit einer starken Gegenansicht, gegen die ich mich verteidigt habe) ging es hauptsächlich um Mobiliarsachenrecht, später um die Freilassung der RAF-Terroristen (§§ 56, 57, 57a StGB) und den “Deal” im Strafprozeß am Beispiel des Falles Peter Hartz, gemessen an den Grundsätzen des Strafprozeßrechts. Der Höhepunkt war dann die Prüfung im Öffentlichen Recht, die im Kommunalrecht spielte. Zu prüfen war die Klage eines Magistratsmitglieds gegen die Verweigerung der Einsicht in die Unterschriftenlisten eines Bürgerbegehrens. Schön auch, wenn man in einer Prüfung mal wieder mit einer doppelt analogen Fortsetzungsfeststellungsklage konfrontiert wird.

Das Ergebnis war für fast alle Kandidaten erfreulich, auch wenn natürlich nicht alle Blütenträume erfüllt wurden. Und jetzt bin ich gespannt, welche Chancen ich auf dem Arbeitsmarkt habe.





So soll es sein

20 02 2007

Es ist 18.34 Uhr, und der Vortrag steht. Sofern mir heute abend und morgen keine groben Schnitzer mehr auffallen, kann ich mich nun getrost dem Auswendiglernen guten Vortragsstil widmen. Der Fall ist recht dankbar, hat eine große “Kann-man-so-oder-so-entscheiden”-Komponente eingebaut und mich ganz zum Schluß (Zinsen, vorläufige Vollstreckbarkeit) noch einmal schön ins alte BGB und die alte ZPO geführt. Den Mittwoch kann ich also getrost mit Spaziergängen um den Kiessee verbringen und dabei wie einst der heilige Franziskus zu den Vögeln sprechen.





Die Akte für den Vortrag

19 02 2007

Seit heute arbeite ich an der definitiv letzten Akte meines Referendariats. Es handelt sich um die Aufgabe für den Aktenvortrag, der in Hessen noch bis Ende des Jahres in der Langform gehalten wird. Das bedeutet eine echte, mehrere Dutzend Seiten lange Akte und drei Tage Vorbereitungszeit.

Zum Inhalt der Akte darf ich, anders als bei den Klausuraufgaben, öffentlich nichts sagen. Einerseits ist es mir nämlich verboten, mit Dritten über den Fall zu reden, denn das könnte als Täuschungsversuch ausgelegt werden und zum Nichtbestehen des gesamten Examens führen. Andererseits könnte die Akte bis zur Einführung des Kurzvortrags nochmal ausgegeben werden, und eine bekannte Aufgabenstellung verzerrt möglicherweise die Prüfungsleistung.

Nur soviel: Die Akte ist gute 20 Jahre alt und damit geradezu taufrisch - wenn man bedenkt, daß immer noch Fälle aus den 1960er und 1970er Jahren ausgegeben werden. Sie spielt in einem illustren Nebengebiet des Zivilrechts und hat einige nette prozessuale Besonderheiten, scheint aber recht gut lösbar zu sein. Jedenfalls arbeite ich am Abend des ersten Bearbeitungstages schon an der Ausformulierung des Vortragstextes und habe in den nächsten Tagen noch genug Zeit, um in Ruhe mögliche Ungereimtheiten der Lösung aufzuspüren und am Vortragsstil zu feilen.

Und dann, am Donnerstagabend, wird mein Referendariat nach fast 26 Monaten vorbei sein. Trotz einiger Kritikpunkte ziehe ich insgesamt eine recht positive Bilanz der Ausbildung. Ich bin mit der Entscheidung für die Ausbildung in Hessen sehr zufrieden und würde wieder dorthin gehen. Doch vor der Sentimentalität ist noch ein einziges Mal volle Konzentration angesagt.





Blogger unter sich

16 02 2007

Das kleine, private Blawger-Treffen mit Alexander von jurabilis im 5 Flavor (unter Supervision der besten Freundin von allen) hat interessante Fragen aufgeworfen. Zum Beispiel, warum Blawgs mit der gleichen Zielgruppe ganz unterschiedliche Kommentatoren haben. Oder welche Vor- und Nachteile von Gemeinschaftsblawgs es gibt. Warum so wenige Frauen blawgen. Ob selbstgeschriebener Alltagscontent die Leser stärker interessiert als das Zitieren von Gerichtsentscheidungen oder woanders geklaute im Netz gefundene Medieninhalte. Außerdem ging es natürlich auch um die sich gerade akut aufdrängende Frage, ob die Bloggerei die Chancen auf dem Arbeitsmarkt versaut (einhellige Ansicht: nein!).

Habe ich etwas vergessen? Nach einem Gespräch von viereinhalb Stunden bestimmt. Aber eine Wiederholung soll es demnächst geben, gern auch in größerer Runde.